Ist "Pay What You Get" ein praktikables Preismodell für kundenspezifische Software?

Dec 25, 2024 | 6 min read


Mit der fortschreitenden Digitalisierung von Unternehmen hat die Entwicklung von Preismodellen für Individualsoftware in der Branche einen Aufschwung erfahren. Unternehmen suchen heute nach einer Lösung, die im Vergleich zu relativ traditionellen Ansätzen durch die Elemente Flexibilität und Innovation gekennzeichnet ist. Zu den Methoden der alten Schule gehören Festpreisverträge und ergebnisabhängige Preise. Diese Verschiebung der Marktbedürfnisse ist der Grund dafür, dass die Unternehmen ihre traditionellen Preisgestaltungsansätze neu überdenken. Einer der Gründe, warum Unternehmen jetzt modernen Preisgestaltungsmethoden den Vorzug geben, liegt in den unvorhersehbaren Projektanforderungen. Gelegentlich kann es bei Projekten zu Schwankungen in den Anforderungen kommen. Die Flexibilität, die kundenspezifische Software-Preismodelle bieten, ermöglicht es Unternehmen daher, eine maßgeschneiderte Softwareentwicklung zu wählen, die ihren betrieblichen Prioritäten entspricht. Die Nutzung agiler Methoden liegt im Trend, und die Unternehmen sollten mit diesem Trend Schritt halten.

Das Konzept des "Pay What You Get" ist direkt als eine Ausrichtung der Zahlung, die mit dem an den Kunden gelieferten Produkt in Resonanz steht. In der Branche der Softwareentwicklungsdienste fördert dieses Konzept die Macht der Kunden, indem es ihnen die Möglichkeit bietet, Zahlungen für eine bestimmte Software auf der Grundlage ihrer Wahrnehmung der Qualität des Produkts zu leisten. Diese Wahrnehmung kann sowohl von der Qualität der Software als auch von ihren ursprünglichen Erwartungen beeinflusst werden. Dies bietet eine Art Anreiz für Softwareentwickler, eine Software zu entwickeln, die den Anforderungen der Kunden entspricht oder sogar noch einen Schritt weiter geht, um ihre Erwartungen zu übertreffen. Dies ermöglicht es den Unternehmen, eine vertrauensvolle Beziehung zu ihren Kunden aufzubauen, da sie erkennen können, dass sie den Hebel in der Hand haben. Dies trägt direkt dazu bei, die Arbeitsmoral der Softwareentwickler zu verbessern, da sie in der Lage sind, ein auf Anreizen basierendes System aufzubauen, um Innovationen von höchster Qualität zu schaffen.

Verständnis der Preismodelle für Individualsoftware

Die Preismodelle für kundenspezifische Software werden durch die Zahlung definiert, die ein Kunde für die Softwareentwicklungsdienste leistet, die auf seine Wünsche oder Bedürfnisse zugeschnitten sind. Es gibt verschiedene Ansätze, die für kundenspezifische Software-Preismodelle weit verbreitet sind.

Eine der Methoden ist das Festpreismodell. Bei diesem Ansatz wird ein Preis für das gesamte Projekt in Übereinstimmung mit einem vorher festgelegten Umfang festgelegt. Auf diese Weise können die Kunden die Kosten vorhersagen, um ihre Budgets zu verwalten, bevor sie eine vollständige finanzielle Verpflichtung eingehen. Beim Zeit- und Materialmodell richtet sich die Preisgestaltung nach den für den Softwareentwicklungsprozess aufgewendeten Stunden und Materialien. Dies gibt den Softwareentwicklern die Möglichkeit, ihre Prioritäten auf der Grundlage ihrer für den Projektentwicklungsprozess eingesetzten Ressourcen anzupassen.

Bei wertbasierten Modellen hängen die Kosten von dem wahrgenommenen oder realistischen Wert einer Software ab, die dem Kunden geliefert wird, und zwar im Vergleich zu der Zeit und dem Geld, die für die Softwareentwicklung aufgewendet werden. Dieser Ansatz ermöglicht es den Kunden, dem Unternehmen mehr Vertrauen zu schenken.

EinEnd-to-End-Projekt ist ein umfassender Service, der darauf ausgelegt ist, ein gesamtes Projekt zum Leben zu erwecken und jede Phase von der ersten Planung bis zur endgültigen Bereitstellung abzudecken. Er liefert ein voll funktionsfähiges, maßgeschneidertes Produkt, das auf die spezifischen Anforderungen und Ziele des Unternehmens zugeschnitten ist. Dieser Ansatz gewährleistet eine vollständige End-to-End-Entwicklung mit einem sorgfältigen Management aller Projektaspekte, um einen reibungslosen Prozess und ein einwandfreies Ergebnis zu garantieren. Full Project Build konzentriert sich auf Zeit- und Kosteneffizienz und setzt Ressourcen ein, um qualitativ hochwertige Ergebnisse innerhalb festgelegter Fristen und Budgets zu liefern. Dies geschieht durch ein meilensteinbasiertes Zahlungssystem, das auf die Projektleistungen abgestimmt ist und Transparenz und Skalierbarkeit je nach Projektumfang und -anforderungen gewährleistet.

Das Modell der Dedicated Teams bietet ein dediziertes Team, das sich nahtlos in eine Organisation einfügt und so eine langfristige Zusammenarbeit und Stabilität fördert. Dieser Ansatz gewährleistet eine enge Abstimmung mit den Unternehmenszielen und -methoden und ermöglicht eine konsistente Qualität und kontinuierliche Verbesserung bei laufenden Projekten oder kontinuierlichem Supportbedarf. Da Retained Teams als Erweiterung des internen Teams agieren, liefern sie vorhersehbare Ergebnisse mit den Vorteilen fester monatlicher Kosten, was die Budgetierung vereinfacht und gleichzeitig zu nachhaltiger Innovation und Spitzenleistung führt.

Herausforderungen für Kunden: Die Abwägung zwischen den traditionellen Preismodellen für kundenspezifische Softwareentwicklung und den neuen Preismodellen bringt eine Reihe von unvermeidlichen Herausforderungen mit sich. Kunden neigen dazu, Hindernisse in Bezug auf mangelnde Flexibilität, potenzielle Budgetüberschreitungen oder sogar einen Kompromiss bei der Qualität der Software zu sehen.

Visualisierung der Flexibilität von 'Pay-What-You-Get'-Software-Preismodellen

Das 'Pay What You Get'-Konzept

Definition:

Ein "Pay What You Get"-Modell vermittelt den Kunden die Vorstellung, dass sie die Möglichkeit haben, Zahlungen nach ihren Bedingungen zu leisten. Bei der Softwareentwicklung beinhaltet dieses Konzept die Idee einer ergebnisbasierten Zahlungsstruktur, bei der die Kunden entscheiden können, ob die entwickelte Software den von ihnen erwarteten Grad an Zufriedenheit erfüllt. Bei der Bewertung wird unter anderem berücksichtigt, ob die Software effizient ist, ob sie den Anforderungen entspricht, ob der Umsatz stimmt oder ob die Nutzer zufrieden sind. Dies bietet nicht nur einen Anreiz für Softwareentwickler, eine Software zu entwickeln, die der Kundenzufriedenheit entspricht, sondern schafft auch eine Brücke der Zusammenarbeit zwischen dem Entwicklungsteam und den Kunden. Denn die Kunden können ihre Erwartungen an die Software einbringen und während des Entwicklungsprozesses konstruktives Feedback geben. Damit wird das Konzept eines "Pay What You Get"-Modells im Vergleich zu traditionellen Preisgestaltungsansätzen aufgegriffen, da das Element der Agilität einen Wettbewerbsvorteil in Bezug auf die Preisgestaltung im Rahmen der sich entwickelnden Markttrends bietet.

Erwartung vs. Realität:

Wie bereits erwähnt, können Kunden während des Entwicklungsprozesses einer bestimmten Software regelmäßig konstruktives Feedback geben. Die Realität ist, dass dieses Konzept eine gemeinsame Plattform für ein gemeinsames Verständnis zwischen dem Kunden und den Softwareentwicklungsteams bietet. Das liegt daran, dass dieses Konzept ein gemeinsames Engagement beider Parteien erfordert, um eine Software zu entwickeln, die den gegenseitigen Erwartungen entspricht. Bei den Erwartungen kann es sich um Verbesserungen an einer bestehenden Software oder sogar um neue Funktionen handeln, die den Anforderungen eines Unternehmens entsprechen. Ein solches gemeinsames Verständnis der Ziele ermöglicht eine noch effizientere Durchführung des Entwicklungsprozesses.

Erkundung flexibler, kundenspezifischer Software-Preismodelle

Vorteile des "Pay What You Get"-Modells

Flexibilität und Transparenz:

Dieses Konzept bietet nicht nur das Element der Flexibilität, sondern auch der Transparenz. Der Vorteil der Transparenz zeigt sich in der offenen Kommunikation zwischen dem Kunden und den Softwareentwicklungsteams. Dies liegt daran, dass die Ziele, die mit der Software erreicht werden sollen, klar umrissen sind und der Kunde und das Entwicklungsteam zusammenarbeiten müssen, um die Erwartungen zu erfüllen. Beide Parteien sind in der Lage, sich darauf zu einigen, welches quantifizierbare Ergebnis einen Erfolg darstellt. Durch regelmäßiges Feedback haben die Kunden Zugang zu den von den Teams verwendeten Ansätzen. Dies gibt ihnen ein Gefühl der Sicherheit bei der Qualitätskontrolle der Software und ein Verständnis dafür, wie die Ressourcen während des Prozesses eingesetzt werden. .

Herausforderungen des 'Pay What You Get'-Modells

Trotz der Vorteile des "Pay What You Get"-Modells bringt es in der Wirtschaft auch Nachteile mit sich. Einer der Hauptnachteile dieses Konzepts ist seine Mehrdeutigkeit. Dieses Preismodell hat möglicherweise eine unbestimmte Definition von "Wert", was zu Unstimmigkeiten zwischen den Kunden und den Softwareentwicklungsteams führen kann. Dies kann vor allem in der Anfangsphase eines Softwareentwicklungsprojekts der Fall sein, in der es schwierig sein kann, messbare Kriterien für den Projekterfolg festzulegen. Eine fehlende Abstimmung zwischen den Parteien kann zu großen Hindernissen im Entwicklungsprozess führen, da sie sich auf den Zeitplan und den Ablauf des gesamten Projekts auswirken kann. Außerdem kann es bei der Preisgestaltung zu Schwankungen kommen, wenn unvorhersehbare Ereignisse eintreten. Dies könnte die Preisgestaltung in dem Maße erschweren, wie sie ursprünglich erwartet wurde, so dass das Budget des Kunden entsprechend angepasst werden müsste.

Analyse der Durchführbarkeit von "Pay-What-You-Get"-Preismodellen für kundenspezifische Software

Durchführbarkeit für externe Softwareentwicklungspartner

Kunden-Partner-Beziehung

In einem "Pay What You Get"-Modell sind Vertrauen und eine klare, transparente Kommunikation entscheidend. Externe Softwareentwicklungspartner müssen gegenüber ihren Kunden ehrlich und offen sein. Dies trägt zum Aufbau einer soliden Grundlage für die Zusammenarbeit und das gegenseitige Vertrauen bei und garantiert, dass beide Seiten auf die vereinbarten Ergebnisse hinarbeiten.

Projektumfang und KPIs

Ein klarer Projektumfang und präzise Key Point Indicators (KPI) sind für den Erfolg einer Zusammenarbeit entscheidend. Anhand von KPIs lassen sich die Projektfortschritte eindeutig messen. Dies führt zu regelmäßigem Feedback für beide Parteien, so dass beide Parteien die Ergebnisse und Resultate verfolgen und bei Bedarf Anpassungen vornehmen können, um die Projektentwicklung mit den Erwartungen des Kunden in Einklang zu bringen.

Die Rolle der Technologie und der Berichterstattung

Management-Tools wie Cloud-basierte Anwendungen wie Jira oder Trello ermöglichen eine Berichterstattung in Echtzeit und erhöhen die Transparenz, die für das PWYG-Modell entscheidend ist. Diese Tools bieten einen Einblick in den Projektfortschritt und die Ressourcennutzung, erleichtern die proaktive Kommunikation und agile Lösungen für Probleme und sorgen dafür, dass das PWYG-Modell für beide Parteien einer Zusammenarbeit besser zu handhaben und zuverlässiger ist.

Fazit

Bei der Entwicklung kundenspezifischer Software bietet das 'Pay What You Get'-Modell (PWYG) mehrere Vorteile, wie z. B. Flexibilität, Eigenverantwortung des Kunden und die Konzentration auf das Ergebnis und nicht nur auf den Aufwand. Durch die Konzentration auf Ergebnisse, die die Erwartungen des Kunden erfüllen oder übertreffen, ermöglicht PWYG eine engere Beziehung zwischen Kunde und Entwickler und fördert eine kontinuierliche Zusammenarbeit. Es bringt jedoch auch Herausforderungen mit sich, wie z. B. die Definition von Werten und die Notwendigkeit einer konsistenten, transparenten Kommunikation zwischen Kunden und Entwicklern, um die Ziele und KPIs im Auge zu behalten. Dieses Modell funktioniert am besten, wenn eine starke Vertrauensbasis, klare KPIs und konsistente Berichtspraktiken vorhanden sind.

Aufruf zum Handeln

Wenn Sie sich für individuelle Software-Preismodelle interessieren und eine auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Lösung wünschen, wenden Sie sich an Intertec. Unser Team kann Sie durch die verschiedenen Optionen führen, um den Preisansatz zu finden, der am besten zu den Zielen Ihres Projekts passt. Lassen Sie uns gemeinsam Softwarelösungen entwickeln, die Ihre Erwartungen erfüllen - und übertreffen.

Visualisierung der Flexibilität von 'Pay-What-You-Get'-Software-Preismodellen
Stefan Gligorov

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